Es weht ein neuer Wind im Paragraphendschungel rund um den Hund

Die wichtigste Änderung betrifft das deutsche Tierschutzgesetz, das am 1.8.2013 in Kraft getreten ist. Hier wurden Ergänzungen vorgenommen, die unter anderem auch Änderungen für den Trainingssektor mit sich gebracht haben: Das gewerbsmäßige Ausbilden von Hunden für Dritte oder die Anleitung des Tierhalters zur eigenständigen Umsetzung der Ausbildung seines Hundes ist nun gemäß § 11 Abs. 1, Satz 1 Nr. 8 f TierSchG erlaubnispflichtig.

Alle gewerbsmäßig tätigen Hundetrainer sind daher in der Pflicht, bis zum August 2014 ihre fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der zuständigen Behörde unter Beweis zu stellen.

“Selbsternannte Hundetrainer” gehören hiermit nun bald der Vergangenheit an, so dass der Beruf des Hundetrainers Dank der Überarbeitung und Modernisierung des Gesetzes indirekt auch mehr Anerkennung erhält.